Die Patenschaft für Bisoro

Diese Website informiert über die Patenschaft der Stadt Albstadt und der Stadt Chambéry für die Gemeinde Bisoro in Burundi. Durch die Patenschaft der Städte Albstadt und Stadt Chambéry für die Gemeinde Bisoro in Burundi konnten mehrere Schulgebäude für einige Tausend Kinder errichtet und knapp 5000 Frauen alphabetisiert werden. Unterstützung und Nachmachen ausdrücklich erwünscht – wie es funktioniert, ist auf dieser Website dokumentiert.

Im hügeligen Zentralafrika stellt die Trinkwasserversorgung eine Herausforderung dar. Daher wurde 2015 eine Berufschule zur Ausbildung von Wasserinstallateuren mit Internat errichtet und die ersten „hydraulischen Widder“ sind bereits in Betrieb.

In Bisoro, einer Verwaltungsgemeinde im Zentrum von Burundi (ehemals Deutsch-Ostafrika) leben ca. 40.000 Menschen auf 15 Hügeln. Vierzehntausend dieser Menschen sind jünger als 14 Jahre und somit im ’schulpflichtigen Alter‘. Während im Jahr 2002 nur 20% der Kinder in Bisoro die Schule besuchten, können heute – dank der Hilfe aus der deutschen und der französischen Partnergemeinden – alle Kinder im Grundschulalter eine sechsjährige Grundschule besuchen!

Auf dem Welthungerindex der Welthungerhilfe belegt Burundi jedes Jahr einen traurigen Rang unter den ärmsten Ländern der Erde (Karte), zahlreiche Menschen in Burundi hungern.

Lesen und schreiben zu können macht nicht satt – es ist jedoch die Grundlage für „Know-How“ und damit für eine Verbesserung der Verhältnise aus eigener Kraft. Aus diesem Grund liegt der Focus der Aktionen auf Bildung und Ausbildung nach dem Motto:

„Gib den Menschen einen Fisch und du ernährst sie einen Tag
Lehre Sie das Fischen und du ernährst sie ein Leben lang“

Veränderung entsteht durch Bildung

Seit 1995 besteht die Entwicklungspatenschaft der Städte Albstadt und Chambéry mit der Gemeinde Bisoro in Burundi (Afrika).
Die Patenschaft wird organisiert vom

  • Arbeitskreis Chambéry der Stadt Albstadt – Dritte-Welt-Gruppe
  • assoziiert mit dem Freundeskreis Dritte Welt e. V. in Meßstetten
  • in Partnerschaft mit AACOBI (Association des Amis de la Commune de Bisoro)
    Vorsitz :Térence Ndikumasabo, BP 2323 Bujumbura / Burundi
  • und AFEBI (Association des Femmes de Bisoro)
    Vorsitz : Hélène Niyonsavye, BP 2323 Bujumbura Burundi

Wie es zur Patenschaft kam, können Sie hier lesen.

Wie es möglich wurde, dass zwei (relativ) kleine europäische Gemeinden (und mit deren Hilfe die Menschen in Bisoro) es geschafft haben, nachfolgende Leistungen zu erbringen, erfahren Sie auf dieser Website.

  • Im Herzen Afrikas wurden 12 Schulen für mehrere Millionen Euro errichtet und saniert, in denen nun mehrere tausend Kinder lernen können
  • Mehreren tausend Frauen wurden alphabetisiert und können nun Lesen und Schreiben
  • Krankenstationen wurden errichtet
  • Trinkwasserleitungen wurden verlegt, Pumpen und Wasserspeicher gebaut, Trinkwasserversorgungen in 6 Teilorten errichtet
  • drei Werkrealschulen und eines Landwirtschaftlich-Technischen Gymnasiums errichtet
  • drei Gesundheitsstationen mit Kranken- und Geburtsabteilung eingerichtet
  • Pedal-Nähmaschinen und Schreinereimaschinen für Existenzgründer geliefert
  • mehr als 10.000 Büchern für Schulbibliotheken geliefert
  • und mehr…
Wappen_Albstadt
Albstadt
lesezeichen Wappen+burundi
Burundi

Möglich wurde dies durch Initiativen der Patenstädte Albstadt und Chambéry, des AACOBI (dem Selbsthilfeverein in Bisoro), der deutschen Bundesregierung und durch Spenden der Menschen in Albstadt und Chambéry, sowie durch den unermüdlichen Einsatz einiger ehrenamtlicher „Macher“. Genaueres zur Organisation und Finanzierung finden Sie hier: Wie funktioniert sowas? — Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

Durch den Bürgerkrieg in den 90er Jahren durften Frauen in Burundi oftmals keine Schulen besuchen. Daher liegt ein Schwerpunkt auf der Alphabetisierung von Frauen – u.a. damit diese tatkräftige „Hausaufgabenhilfe“ leisten können.

Bedingt durch die hügelige Lage der Siedlungen gestaltet sich die Versorgung mit sauberem Trinkwasser schwierig. Gemeinsam mit der Organisation „Hydrauliques Sans Frontières“ wird versucht, hier Lösungen zu finden.

Wir helfen ehrenamtlich – jeder Spenden-Euro kommt an.
Helfen auch Sie durch Ihre Spende.
Auch kleine Beträge können viel bewirken!

Arbeitskreis Albstadt-Chambéry – 3.Welt-Gruppe

Der Arbeitskreis der Stadt Albstadt erhielt für sein Engagement mehrere Auszeichnungen:

Hinweis: Einige Inhalte der „alten“ Website http://www.bisoro.de wurden noch nicht vollständig hierher übertragen. Dort finden Sie weitere Informationen.

Stand: Januar 2017