1.Platz beim Landeswettbewerb: „Echt gut!“

Herzlichen Dank an alle Unterstützer beim
Wettbewerb der Landesregierung Baden-Württemberg „Echt gut im Ländle“

Das „Projekt Bisoro“ wurde in der Vorauswahl aus 500 Bewerbern für den Ehrenamts-Wettbewerb in Ba-Wü nominiert. Bereits diese Nominierung war eine Anerkennung der geleisteten Arbeit der vergangenen Jahre.

Umso mehr freuen wir uns nun über den
1.Platz bei der Wahl zum Ehrenamt in der Rubrik „Eine Welt im Ländle“

EchtGut2015_0747 EchtGut2015_0728 EchtGut2015_0745EchtGut2015_1218 EchtGut2015_0099 EchtGut2015_0260Hier können Sie den Präsentationsfilm zum Bisoro-Projekt herunterladen. (Achtung! 124 MB im mp4-Format)

Mit der Verleihung des 1.Platzes ist ein Preisgeld von  4000 € verbunden. Damit kann eine weitere Widderpumpe angeschafft und der nächste Hügel mit Trinkwasser versorgt werden – es gibt jedoch noch zahlreiche unversorgte Teilorte und Hügel. Weitere Spenden sind daher notwendig – und „gut angelegt“ – bringen die Pumpen doch sauberes Trinkwasser in die Zisternen. Die im letzten Dezember installierte Widderpumpe arbeitet so gut, dass die Zisterne trotz ständiger Wasserentnahme überläuft – 62 m höher mit einer Rohrlänge von 450 m – ohne Wartung  und Energieverbrauch, nur mit Know-How und durch physikalische Gesetze!

In einer konzertierten Hilfsaktion mit den ‚Hydrauliques Sans Frontières‘ sollen im aktuellen aktuelle Trinkwasser-Projekt in Bisoro / Burundi 45.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Zahlreiche weitere Hügel warten auf frisches Wasser – und „Widder“.

„Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg“
Mit diesem Motto unterstützt der ‚Arbeitskreis Albstadt-Chambéry‘ unter Federführung von Rolf Armbruster seit vielen Jahren auf ehrenamtlicher Basis die Gemeinde Bisoro in Burundi/Ostafrika – ohne Verwaltungskosten.

Durch die 1:1 Patenschaft Albstadt-Bisoro („Eine Stadt unterstützt eine Stadt/Gemeinde in Afrika“) wurden in den vergangenen 15 Jahren für mehr als 10.000 Kinder zwölf Grundschulen erbaut und saniert. Es sind mit Finanzhilfen des Bundes und der Bürger der Stadt Albstadt auch drei Werkrealschulen, ein Landwirtschaftlich-Technisches Gymnasium, eine Berufsschule mit Internat sowie drei Gesundheitsstationen mit Kranken- und Geburtsabteilung entstanden. Die ersten Schritte der Wasserversorgung, die Alphabetisierung von mehr als 4.500 Frauen und 240 Männern sowie die Versorgung aller Schulen mit Büchern bzw. Literatur (35 000 Bände) konnte erfolgen. Mit der Lieferung von Pedal-Nähmaschinen und Schreinereimaschinen wurden Existenzgründungen ermöglicht.

Die Projekte des Arbeitskreises werden jeweils in direkter Absprache mit den Partnern in Bisoro entwickelt und durchgeführt und von den Einwohnern Bisoros („Demokratie an der Basis“) in Mitgliederversammlungen des Vereins AACOBI (drei pro Jahr) mit Mehrheit beschlossen. Jedes Mitglied verpflichtet sich dabei zu Eigenleistungen und/oder finanzieller Beteiligung. Die Organisation in Albstadt und Burundi erfolgt durch ehrenamtliche Helfer – ohne Verwaltungskosten. Wie eine „kleine Stadt von der Alb“ derartige Projekte realisieren konnte, lesen Sie hier.

Burundi steht im Welthungerindex der Welthungerhilfe im Jahr 2014 auf Platz 76 – dem untersten Platz. Laut WHI sirbt jedes zehnte Kind, bevor es das 5.Lebensjahr erreicht. 67% der Bevölkerung sind unterernährt.1

Herrschte in den 90er Jahren noch Bürgerkrieg und Feindschaft, leben heute – zumindest in Bisoro – Hutu und Tutsi in friedlicher Koexistenz. Wenn eine Aktion das Prädikat „Echt gut!“ verdient hat, dann diese!

Wer die Menschen und die Projekte in Bisoro unterstützen möchte, kann gerne das Spendenkonto benutzen 😉

Unterstützen können Sie die Aktion auch durch Online-Einkäufe in Albstadt. Ein Teil der Einahmen geht direkt auf das Bisoro-Konto. Gleichzeitig unterstützen Sie den örtlichen Einzelhandel:

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1 Welthunger-Index 2014 der Welthungerhilfe, S.44
(Download: http://www.welthungerhilfe.de/ueber-uns/mediathek/whh-artikel/welthunger-index-2014.html?type=6663&tx_rsmmediathek_fe1%5Baction%5D=singleDownload“ target=“_blank
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Zählerstart: 17.Oktober 2015